Stress ist allgemein eine Reaktion auf eine Situation oder Herausforderung, die ein Mensch erlebt. Ob er dieses Geschehen als positiv (Eustress) oder negativ (Distress) erlebt, hängt von der eigenen Bewertung der Stressfaktoren ab. So kann ein und die selbe Situation für den einen Menschen eine anregende und motivierende Energie freisetzen und für einen anderen Menschen stellt die gleiche Situation Gefahr, Belastung oder Unkontrollierbarkeit dar. Bei Ersterem werden dadurch auch Glückshormone freigesetzt, bei Zweiteren werden Stresshormone wie Adrenalin oder Cortisol freigesetzt. Das bedeutet, jeder Mensch entscheidet unbewusst, auf der Basis der Vergangenheitserfahrungen, wie er mit bestimmten Situationen umgeht. Wenn bestimmte Situationen im Alltag dann zum Dauerstress führen, treten die verschiedensten Symptome auf: Ruhe- und Rastlosigkeit, Nervosität, Antriebslosigkeit, chronische Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Allergien, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Verdauungsprobleme, Schmerzen, Herz- und Kreislaufbeschwerden wie zum Beispiel Bluthochdruck oder Atembeschwerden.
Bei Glücksgefühlen werden bei Menschen, die Zirbeldrüsenprodukte Serotonin, Melatonin und Pinolin freigesetzt und dienen dem Menschen als Antidepressionsmittel, was nichts anderes bedeutet, dass diese den Menschen von seinen Belastungen frei machen kann. Diese meditativen Frequenzen sorgen für eine vermehrte Gesundheit, es wird Somatropin freigesetzt, welches das einzige anabole Hormon ist, dass die Innenwände unserer Arterien und Venen repariert. Dabei gilt es zu bedenken, dass Arteriosklerose eine Krankheit ist, die auf der Entzündung verletzter Blutgefäße (der Innenwände) beruht, zu den häufigsten Todesursachen der Industrienationen gehört. So setzt der Selbstheilungsmechanismus ein. Ein weiterer Wirkmechanismus der Zirbeldrüse ist im Hinblick auf unser Quantenbewusstsein interessant: Noradrenalin spielt dabei eine wichtige Rolle, aber nur dann, wenn die Zirbeldrüse mit Pinolin gesättigt ist. Diese Stoffe sind miteinander verknüpft. Licht lässt die Noradrenalin-Freisetzung sinken, Stress lässt sie durch die Aktivierung des Sympathikus dagegen ansteigen. Erst dann wird Serotonin zum berühmten Dimethyltryptamin (DMT) umgewandelt (innerhalb von 30 Sekunden). Es wird von verschiedenen Psychologen und Medizinern, das Molekül des Bewusstseins und der Spiritualität genannt.
Je höher die Grundbelastung eines Menschen im Augenblick ist, um so mehr kommt die Seele in Wallung. Der Mensch lebt in den niederen Kreisen/Dimensionen, entfernt von der Zeitlosigkeit und die Seele ist in Aufruhr. Dabei geht ebenfalls das Prinzip der Selbstverwirklichung verloren, da viele Dinge von außen an den Menschen herangetragen werden, die seine Sicht auf das Wesentliche immer mehr verstellen. Spätestens dann ist ein kritischer Punkt erreicht, wo das Gemüt des Menschen ins Negative umschlägt.
Gehen wir in der Betrachtung einen Schritt weiter, dann wissen wir längst, dass alle Dinge, im Umfeld eines Menschen irgendwann einmal nur Gedanken im Kopf dieses Menschen waren. Wenn diese Gedanken in der Materie sichtbar geworden sind, hatte dieser Mensch Ausdauer und Geduld seine Gedanken Realität werden zu lassen. Ebenfalls ist bekannt, dass der Mensch bis zu 60.000 Einzelgedanken am Tag denken kann. Von diesen Gedanken hängt es ab, wie dieser Mensch sich und die Welt sieht. Täglich gibt es auch circa 3000 neue Gedanken. Das Interessante bei den Gedanken ist ja, dass man sie nicht sehen kann, dennoch sind ihre Auswirkungen überall spür- und sichtbar.
Der Geist erzeugt unser Gehirn und alles, was sich in unseren Organen, Muskeln und Körperzellen abspielt, gelangt auf sicheren Wegen in die Schaltzentrale, in den Kopf des Menschen. Hier im Gehirn findet ein ständiger Informationsaustausch statt. Jede Information ist mit einem Sinnesreiz verbunden und wirkt auf das Bewusstsein des Menschen. So reagiert der Körper des Menschen auf sein Denken. Das Körperselbst bildet das Fundament zum Höheren Selbst des Menschen oder auch erstmal zum bewussten Selbst. Wenn dem Menschen seine Gedanken entgleiten, ist dies ein sicheres Zeichen, für eine zu große mentale Belastung. Burnout (Belastungsdepression) und die Depression selbst, sind auf das Absinken der Stimmhormone Serotonin und Noradrenalin zurückzuführen. Serotonin sorgt für gute Laune und das Noradrenalin für den Antrieb des Menschen. Wenn diese mentalen Hormone weniger produziert werden, erhöht sich die gefühlte Belastung des Menschen und dadurch steigt das Stresshormon Cortisol im Blut an. All dies entwickelt sich über längere Zeiträume und so verändern sich die Schmerzschwelle und die Sensibilität im Menschen.
Lösungsansätze:
- Der Weg des Dialogs im Innen wie im Außen ist hier wichtig
- Die richtige Wortwahl kann den Menschen auf wunderbare Gedanken der Zuversicht bringen.
- Wörter haben die Fähigkeit, den Menschen in eine gewisse Stimmung zu bringen und die Mentalis des Menschen reagiert darauf
In der psychologischen Betrachtung geht man davon aus, dass es 3 Ebenen des Denkens gibt, das Unbewusste, das Unterbewusste und das Bewusste. Die mentalen Leistungen des Menschen sind eng mit dem ICH-Erleben und dem Selbstverständnis des Menschen verbunden. Ebenfalls sind positive wie negative Emotionen am Denkprozess des Menschen beteiligt. Der Mandelkern (siehe Mandelkerntherapie) hat seinen Sitz im Stammhirn und ist die Instanz, die in kürzester Zeit entscheidet, ob ein Reiz Schaden oder Lust für den Organismus bedeutet. Auf dieser Grundlage setzt der Mandelkern seine Energien ein.
In Stresssituationen reagiert das Vergangenheitsgehirn (Stammhirn) des Menschen. Ebenfalls reagiert der Atemkreislauf und die Temperatur verändert sich (oft wird es dem Menschen heiß) und der Mensch weiß dann oft nicht mehr, was er tut.
Lösungsansätze:
- Zellclearing
- Nierenausstreichen, Stärkung der Beziehungsmatrix
- Massagen allgemein, um Glücksgefühle im Körper auszulösen
- Mandelkernstreichung
- Skills anlegen
- Stressbewältigungsstrategien: Im Fall einer akuten Stresssituation übernehmen Areale im limbischen System im Gehirn die Steuerung der Gedanken und Gefühle, die sich natürlich verwirklichen wollen. Vor allem die Amygdala verursacht spürbare physische und emotionale Stressreaktionen. Diese entstehenden negativen Gedanken müssen an der Stelle gestoppt werden und durch positive ersetzt werden. Hier können erlernte Skills eingesetzt werden, um dieses negative Bollwerk zu knacken und auf schöne Dinge zu kommen, die helfen, diese Situation zu überstehen. Durch wiederholt erfolgreiche Meisterung der gleichen oder ähnlichen Situationen, wird der Mandelkern es in Zukunft nicht mehr als „Stress“ im Sinne von Gefahr oder Schaden einstufen und so wird der „Stressmechanismus“ im Körper, mit seinen Folgen, nicht mehr aktiviert. Grundsätzlich gilt: Probleme, die Stress auslösen werden definiert und geeignete Ziele oder Teilziele werden formuliert, dann beginnt die Lösungssuche, wobei die Möglichkeit nach Vor- und Nachteilen bewertet werden, um so zu einer Entscheidung zu kommen, den Weg zu wählen, der die meisten positiven Konsequenzen hat. So entsteht ein genauer Aktionsplan, worin auch Schwierigkeiten und Hindernisse bedacht werden und so in die Planung integriert werden.
- Fragen: Was stresst mich? Was macht mich glücklich?
- Stressbewältigungstraining – Strategien für den Alltag: „Emotionsorientierte Intervention“, erkennen stressverstärkender Gedanken, Gefühlsausdruck, Umdeuten von Situationen, Achtsamkeit- und Entspannungstechniken, Gefühlswahrnehmung (Wie, wann, wo, durch was Glück und Freude erlebt?); „Problemorientierte Intervention“, Zeitmanagement, Arbeit mit Ressourcen, Intervention zur Stressbewältigung, Kognitives Problemlösen, Arbeit mit der eigenen ICH-Identität, Medienkompetenz
- Prana-Mudra bei Stress und Erschöpfung
Das vom Willen und den Gedanken der Menschen erzeugte Gift (= schlechte Gedanken) wird von dem Atem in die Zellen getragen. Das Angst-Gift wird in den Nieren abgelagert und führt zur Formveränderung. Durch Kurzatmigkeit bei Angst wird vermehrt Adrenalin ausgeschüttet und das Stressempfinden steigt. Freier Gedanken- und Lebensfluss fördert die Freiheit des Atems = freier Fluss.
Ein weiterer Ansatz gilt dem Gehirn des Menschen, das sich schwer tut, einen schönen und harmonischen Zustand aufrecht zu erhalten. Kaum ist so ein schöner Zustand im Alltag erreicht, überflutet das Gehirn den Menschen mit Gedanken, was noch nicht erledigt, beziehungsweise was alles passieren könnte. So startet die nächste „Stresswelle“ im Körper, die den Menschen wieder in Beschlag nimmt. So befindet sich der Mensch häufig in einer Dauerstresssituation und das Stresssystem wird immer mehr ausgehöhlt und wendet sich zusehends gegen den Menschen selbst. Gute Gedanken in Verbindung mit guten Gefühlen haben die Möglichkeit, den Menschen wieder aus dieser Situation zu befreien. Das Ziel kann nur darin bestehen, das Bewusstsein so weit zu erhöhen, dass es diese negativen Gedanken nicht mehr zulässt. Wer seine Gedanken beherrscht, hat die Möglichkeit, sein Leben in ganz neue Bahnen zu lenken. Jeder Gedanke hat seine Wertigkeit und je öfter ein Gedanke gedacht wird, um so stärker ist seine Verwirklichungskraft in der Materie. Bei 50-60.000 Gedanken pro Tag kann man das immense Potential der Menschen ablesen. Ein wichtiger Punkt an der Stelle ist die Tatsache, dass jeden Tag 3.000 neue Gedanken zur Verfügung stehen, die der Mensch aufgreifen kann und so eine neue Vielfalt in sein Leben bringen kann.
Stress aus Bindungssicht
Dr. Jürgen Wetting beschreibt im Ärzteblatt die Vorgänge im Gehirn, die bei einer frühen Trennung des Kindes von der Mutter im Gehirn ablaufen. Bei einer Trennung des Kindes kommt es zu einer vermehrten Ausschüttung von Cortisol, vom Corticotropin-Releasing-Hormon und vom Adrenocorticotropen Hormon. Damit wird die körpereigene Endorphinausschüttung, die vor allem durch den Körperkontakt angeregt wird, unterbrochen. Dadurch entsteht im kindlichen Gehirn ein Dauerstress, der wiederum zu einer erhöhten Empfindlichkeit der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse führt. Dieser Stress, ausgelöst durch das frühkindliche Trauma der Trennung, bedingt dann Fehlfunktionen in der Ausbildung von Synapsen und der Differenzierung funktionaler Neuronenverbände, vor allem in der Amygdala und dem Hippocampus. Oftmals ist auch das limbische System betroffen, in dem mentale und emotionale Prozesse zusammenlaufen. Stressprozesse, Affektregulation, wie eben auch das Beziehungs- und Bindungsverhalten haben ihren Platz in der rechten Gehirnhemisphäre. Daraus lässt sich folgern, dass ein sicheres Bindungssystem des Kindes zu einer ausgeglichenen Stressachse im Gehirn führt. Dadurch können sich die Nervenzellen optimal vernetzen und entwickeln. Ein dauerhaftes Trennungsgefühl führt somit unweigerlich zu psychischen Erkrankungen. (vgl. Wetting 2006)
Auch Gerald Hüther weist auf die Bedeutung der emotionalen Sicherheit des Kindes für die Entwicklung des Gehirns hin. Nur wenn sich das Kind sicher fühlt und auf Erwachsene trifft, welche ihnen Halt und Geborgenheit schenken, ist es ihm möglich vielfältige Verschaltungen in seinem Gehirn zu aktivieren. Je mehr positive Erfahrungen das Kind mit seinen Bindungspersonen macht, desto vielfältiger sind die neuronalen Verbindungen und synaptischen Verschaltungen im Gehirn. Hüther sieht in dem Verlust der engsten Bindungsperson, die größte Bedrohung und Störung, die das kindliche Gehirn treffen kann. (vgl. Hüther, 2006 S. 62-68)
Stress wirkt auch auf die Selbstheilungskraft:
Selbstheilungskraft wirkt überall im Körper des Menschen, auch im Gehirn. Es werden Opiate ausgeschüttet, um Schmerz auszublenden. Distress kann man als emotionalen Schmerz betrachten.
Insbesondere führt Dauerstress dazu, dass das Immunsystem geschwächt wird und Krankheitserreger und Entzündungen ein leichtes Spiel haben. Stress löst in den Nebennieren vermehrt Cortisol (Stresshormon) aus. Dieses Hormon versetzt den Körper in Alarmbereitschaft und schwächt so das Immunsystem. Hier muss der Mensch sein Leben zügeln und neue Wege gehen. Lachen, Freude, Entspannung und soziale Kontakte tragen zur Linderung des Stresses bei. Lachen ist ein Rezept zur Freisetzung von Glückshormonen.
Lösungsansätze:
- Ritual Selbstverantwortungspunkt: er liegt direkt auf der Nasenwurzel am Samen unserer Persönlichkeit; wird er berührt, stärkt er unsere Wertigkeit und Verantwortung. Er löst Trauer und schöpft Freude. Ablauf: 1. Zur Entspannung legen wir die linke Hand circa 5 Minuten auf das Brustbein/Herzlotos. 2. Die Hand bleibt liegen und mit dem Zeigefinger der rechten Hand berühren wir ganz sanft den Selbstverantwortungspunkt in der kleinen Mulde an der Nasenwurzel und halten ihn circa 2 bis 3 Minuten.
- Weitere Ansätze zur Stressreduzierung: Spaziergänge in der Natur, Wald/Bäume, Sonne Licht frische Luft – Pausen machen. Über Stresspotential im Alltag reden, eventuell mit Therapeuten und Lösungsansätze finden – Leben ist schön!
Fremdbestimmung hat viele Gesichter und löst ebenfalls Stress aus:
Nahrungsmittel und ihre Informationen: Tierische Produkte haben oft viele schädliche Zusatzstoffe, die zum Teil auch Medikamentenrückstände enthalten. Produkte aus industrieller Herstellung, besonders Industriezucker und raffinierte Fette schwächen den Körper. Künstliche Zusatzstoffe führen zu einer enormen Belastung des Körpers. Die Informationen, die der Mensch über die Nahrung aufnimmt, wirken dann auf sein ICH, seine Gefühle und seine geistige Kraft. Besonders Lebensmittel mit Pestiziden, Kunstdünger behandelt oder aus Monokulturen hinterlassen ihre Spuren.
Heilung und die Entwicklung der Selbstheilungskraft wird „zwischen den Ohren geboren“. Wenn der Mensch sein Weltbild neu gebärt, dann gebärt er sich auch neu und negativer Stress muss kein Bestandteil seines Lebens mehr sein. Wenn die geistige Einstellung des Menschen stimmt, verläuft das Leben in erfolgreicheren Bahnen. Der stressgeplagte Mensch muss sich vorstellen können, dass er auch ohne Stress leben kann.
Lösungsansätze:
- Meditationsritual Konflikt: Wir legen täglich 5 Minuten die beiden Hände auf die beiden Ohren und lassen Harmonie fließen. Das setzt Wirkkräfte frei, die ins Gleichgewicht führen und die Informationen, die über die Nahrungskette aufgenommen wurden, werden so gelöst. Die Hände wirken wie ein Staubsauger, der die schädlichen Substanzen aufnimmt. Zum Abschluss wird der Selbstverantwortungspunkt leicht gedrückt.
- Ritual: Aufmerksamkeits- und Zuwendungspunkt, der direkt auf dem 8. Brustwirbel liegt. Der 8. Brustwirbel liegt in etwa am Ende des Brustbeins. Er hilft, dass der Mensch sich nicht durch Krankheit Aufmerksamkeit erhofft und er stärkt das Liebeskraftfeld zu sich Selbst. 2 – 3 Minuten gedrückt halten.